WORTKLANGRAUM

Musik und Dichtung

 

11. Jahrgang 2019

März bis Juni – September bis Dezember, mittwochs 20.30 Uhr

 

Dialograum Kreuzung an Sankt Helena

Bornheimer Straße 130 – Bonn-Nord

 

 

Die leere Kirche Sankt Helena wird zur „Kreuzung“ zwischen der gegenwärtigen Kultur und dem christlichen Kult. Im Kult und seinen Riten begehen Menschen ihre Existenz vor Gott. Die Kultur, im weitesten Sinne, drückt aus, was Leben ist und Menschen aus ihrem Leben machen. Kunst, Musik, Literatur sind Formen solcher Kultur.

In seiner Leere wartet der Raum Sankt Helena darauf, dass Menschen anfangen, den Themen ihres Lebens Gestalt zu geben. Vielleicht wird dann erfahren: Was hier erprobt wird und was einst hier begangen wurde, handelt vom Leben, wie es ist und wie es sein könnte.   Kreuzung an Sankt Helena – Ein Dialograum für christlichen Kult und zeitgenössische Kultur e.V.

 

Für Kenner ist sie zum bekannten Kunst-Ort geworden, die Kreuzung an Sankt Helena. Hier bieten wir ab März nun schon im elften Jahrgang einen neuen Veranstaltungstyp. Unter dem Schlagwort WORTKLANGRAUM wird an jedem ersten Mittwoch im Monat von 20.30 bis 21.30 Uhr eine Verbindung von Wort und Musik aufgeführt. Klang und Wort wollen Themen der Zeit und Dimensionen des Lebens aufgreifen.

WORTKLANGRAUM in der Kreuzung an Sankt Helena will Spuren des Lebens lesen, auch gegen unsere Gewohnheiten. Überwiegend neuere Musik und Dichtung kommen zum Vortrag.

 

Künstlerische Leitung (Musik- und Textauswahl):

Michael Denhoff, Komponist

 

 

Veranstalter:

Kreuzung an Sankt Helena e. V.

Katholisches Bildungswerk Bonn

Kasernenstraße 60

53111 Bonn

 

Der Eintritt ist frei.

Um eine Spende wird jeweils gebeten!

 

 

 

 

81 schon fast

Mittwoch, 6. März 2019, 20.30 Uhr

 

zum Programm

 

82 für wahr

Mittwoch, 3. April 2019, 20.30 Uhr

 

zum Programm

 

83 als ob

Mittwoch, 1. Mai 2019, 20.30 Uhr

 

zum Programm

 

84 umsomehr

Mittwoch, 5. Juni 2019, 20.30 Uhr

 

zum Programm

 

 

 

85 allzu sehr

Mittwoch, 4. September 2019, 20.30 Uhr

 

zum Programm

 

86 wo möglich

Mittwoch, 2. Oktober 2019, 20.30 Uhr

 

zum Programm

 

87 wenn aber

Mittwoch, 6. November 2019, 20.30 Uhr

 

zum Programm

 

88 noch nicht

Mittwoch, 4. Dezember 2019, 20.30 Uhr

 

zum Programm

 

 

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PRESSESTIMMEN

 

Video-Mitschnitte

 

 

 

81 schon fast

 

Mittwoch, 6. März 2019, 20.30 Uhr, Dialograum Kreuzung an Sankt Helena

 

P R O G R A M M

 

Franz Kafka

Aus: Spaziergang

 

Kaija Saariaho (*1952)

Nocturne to the memory of Witold Lutoslawski (1994) for solo violin

Kuroda Saburō

Warten

 

Toshio Hosokawa (*1955)

Duo (1999) für Violine und Violoncello

Platon

Aus: Phaidon (Ende)

 

Georges Aperghis (*1945)

Etude d’Harmoniques (1982) pour deux violons et violoncelle

Rainer Maria Rilke

Noch fast gleichgültig

 

Adriana Hölszky (*1953)

„La Dame à la Licorne“ (2014) für Violine Solo

Seamus Heaney

Der vorgezeichnete Ton

 

Oliver Knussen (1952 - 2018)

Eccentric Melody (1998) for Fred Sherry, in his 50th birthday year,

to play to Elliott Carter on his 90th birthday for violoncello alone

Andrea Zanzotto

Aus der Wiese hören

 

Giacinto Scelsi (1905 - 1988)

Arc en Ciel (1973) für zwei Violinen

Ulrike Almut Sandig

dieses Foto von uns / von allen guten Geistern

 

Heinz Holliger (*1939)

„Felicity's Shake-Wag“ (1988) für Violine und Violoncello

Botho Strauss

Man kann gar nicht anders (aus: Der Fortführer)

 

Karlheinz Stockhausen (1928 - 2007)

„Fische“ aus „Tierkreis“ (1974/75) für zwei Violinen und Violoncello

Martin Walser

Bin ich schon draußen / Stünde ein Wort

 

Mitwirkende:

 

Veronique De Raedemaeker (Violine) – Margarita Rumyantseva (Violine) –

Adya Khanna-Fontenla (Violoncello)

Mark Weigel (Rezitation)

 

 

 

82 für wahr

 

Mittwoch, 3. April 2019, 20.30 Uhr, Dialograum Kreuzung an Sankt Helena

 

P R O G R A M M

Hiob

8 : 5-13

Michael Denhoff (*1955)

Fünf geistliche Gesänge – 4. Saxophonquartett op. 98a (2005)

   I. Viertel = ca. 76

Elazar Benyoëtz

Über die Liebe

   II. Achtel = ca. 42

Du gibst mir viel

   III. Achtel = ca. 42

Die Zeit ist nicht vergangen

   IV. Viertel = ca. 63

Zwischen Gott und mir

(aus: Fraglicht)

   V. Viertel = ca. 63

 

T. S. Eliot

Am Anfang schuf Gott die Welt

Elliott Carter (1908 – 2012)

Canonic Suite (1939/rev.1981)

Immanuel Kant

Aus: Der Kanon der reinen Vernunft

 

Johann Sebastian Bach (1685 – 1750)

Aus: Kunst der Fuge (Bearb. Forseti)

   Kontrapunkt I

Aus: Vom Meinen, Wissen und Glauben

   

   Kontrapunkt IV

Karl Jaspers

Aus: Philosophische Weltorientierung

 

Arvo Pärt (*1935)

Summa (1977/2009) 

Ludwig Hohl

Die Witze

 

Timothy Blinko (*1965)

Sculptures (1995) 

Ernst Jünger

Aus: Sinn und Bedeutung

 

Mitwirkende:

 

Forseti Quartett:

Magdalena Ƚapay (Sopransaxophon) – Lois Alen Gonzalez (Altsaxophon) –

Enrico Taubmann (Tenorsaxophon) – Alvaro Arias Gonzalez (Baritonsaxophon)

Bernt Hahn (Rezitation)

 

 

 

 

83 als ob

 

Mittwoch, 1. Mai 2019, 20.30 Uhr, Dialograum Kreuzung an Sankt Helena

 

P R O G R A M M

 

„Kafkabend“

 

Ingo Ahmels (*1959)

Musik-Musik und Flügelklänge

nach J. S. Bach, Hans Otte, Erik Satie, John Cage, Hespos u.a.

 

Franz Kafka

»Einmal brach ich mir das Bein, es war

das schönste Erlebnis meines Lebens.«

 

Textcollage von Gotthart Kuppel

mit Notaten Kafkas

aus den Acht Oktavheften,

den Tagebüchern 1910–1923,

den Reisetagebüchern sowie den

Fragmenten zum Jäger Gracchus

- Sieben (1979)

 

- Meta Canon aus »Pegasos « (1993)

 

- C-Drone aus »silent pieces for loud cities« (1998)

 

- Charon-Blues (2016)

 

- Jäger Gracchus (2016)

 

- AmeiSenstraße as op.19 (2016)

 

- Flügelklänge (2015–19)

    darunter Fies-Kratz, Hassquietsch, Barxs,

    AngstFreud, Finglomo, Rudern

    sowie spatialisierte prepared piano - Klänge

    nach John Cages Sonatas & Interludes (App)

 

 

Mitwirkende:

 

Gotthart Kuppel  (Rezitation, Textcollage)

Ingo Ahmels  (Flügelklänge und Klangraum)

 

 

 

 

84 umsomehr

 

Mittwoch, 5. Juni 2019, 20.30 Uhr, Dialograum Kreuzung an Sankt Helena

 

P R O G R A M M

 

Manfred Bierwisch

Um so mehr, je häufiger und nachdrücklicher

 

Farzia Fallah (*1980)

In sechs Richtungen (2016) für Akkordeon und Zuspiel

 

Asli Erdoğan

Damalige Nacht

 

Younghi Pagh-Paan (*1945)

Ne Ma-Um (1998) für Akkordeon mit kleinem Schlagzeug

 

Ko Un

Aus: Vorwort zu Blüten des Augenblicks

 

Sarah Nemtsov (*1980)

SKOP (2016) für Akkordeon mit Mundharmonika

 

Ingeborg Bachmann

Der Traum (circa 20.2.66)

 

Oxana Omelchuk (*1975)

Aus: 5 Widmungen an die verborgenen Empfänger (2013)

- IV.

Daniil Charms

Mehrchen

Fabel

- V.

Gibt es etwas auf der Erde

 

Mitwirkende:

 

Eva Zöllner (Akkordeon & Zuspielungen)

Petra Kalkutschke (Rezitation)

 

 

 

85 allzu sehr

 

Mittwoch, 4. September 2019, 20.30 Uhr, Dialograum Kreuzung an Sankt Helena

 

Improvisationen

Dirk Marwedel (Saxophone) – Michael Denhoff (Campanula) –

Jörg Fischer (Perkussion)

Timo Berndt (Rezitation)

 

(detailliertes Programm demnächst)

 

 

 

 

86 wo möglich

 

Mittwoch, 2. Oktober 2019, 20.30 Uhr, Dialograum Kreuzung an Sankt Helena

 

Musik von Robert Schumann, Grete von Zieritz, Francis Poulenc, Galina Ustvolskaya, u.a. 

Rainer Maria Klaas (Klavier)

Mark Weigel (Rezitation)

 

(detailliertes Programm demnächst)

 

 

 

87 wenn aber

 

Mittwoch, 6. November 2019, 20.30 Uhr, Dialograum Kreuzung an Sankt Helena

 

Musik von Bernd Alois Zimmermann, Michael Denhoff

Michael Denhoff (Violoncello)

Silvia Salzmann (Tanz)

Bernt Hahn (Rezitation)

 

  (detailliertes Programm demnächst)

 

 

 

88 noch nicht

 

Mittwoch, 4. Dezember 2019, 20.30 Uhr, Dialograum Kreuzung an Sankt Helena

 

 Musik von Johann Sebastian Bach, Anton Webern, György Kurtág

Améi Quartett Frankfurt

Bettina Marugg (Rezitation)

 

 (detailliertes Programm demnächst)

 

 

 

 

Pressestimmen

 

schon fast

Bonner Generalanzeiger vom 8. März 2019  

Bonner Rundschau vom 12. März 2019  

  

für wahr

Bonner Generalanzeiger vom 5. April 2019  

  

als ob

Bonner Generalanzeiger vom 3. Mai 2019  

Bonner Rundschau vom 6. Mai 2019